VW Stiftung
Swiss National Science Foundation (Schweizer National Fonds zur Förderung der Wissenschaften)
Swiss Federal Institut of Technology Zürich (Eidgenössische Technische Hochschule Zürich)
Neuroscience Center Zürich (Zentrum für Neurowissenschaften Zürich)
Honda Research and Development Europe
Boehringer Ingelheim Fond
MWK - Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur
EUROPEAN COMMISSION, 7th Framework Programme on Research, Technological Development
Below please find a list of the laboratories involved in this project:
This collaboration is supported by the EUROPEAN COMMISSION, 7th Framework Programme on Research, Technological Development (STREP funding).
Contact: Prof. Dr. Merav Ahissar, The Hebrew University (Dept. of Psychology)
This collaboration is supported by the Niedersächsisch-israelisches Gemeinschaftsvorhaben.
Wir nutzen in dieser Untersuchung auditorische Signale, um den Kontext für die visuelle Verarbeitung zu definieren. Wir präsentieren komplette sprachliche Äußerungen, Satzkomplemente und Geräusche in einem „visual world“ Paradigma. Die Kongruenz der auditorischen und visuellen Stimuli und Merkmale der auditorischen Stimuli werden variiert. Auf diese Weise wird systematisch die explizit verfügbare Information, Aufmerksamkeit und der emotionale Status des Probanden beeinflusst.
Gleichzeitig messen wir Augenbewegungen und EEG (in Kooperation mit der Arbeitsgruppe Psychologie).
Der Einfluss der oben genannten unabhängigen Variablen auf die Korrelation von Fixationspunkten und einfachen visuellen Features, auf die Latenz und Lateralisierung der evozierten Potentiale und der induzierten Aktivität lassen direkte Schlüsse auf die Art und den Ort der Interaktion von bottom-up und top-down Signalen und auf kontextabhängige Adaption zu.
Das Projekt wird gemeinsam mit dem Arbeitsbereich Linguistik ausgeführt.
Below please find a list of the laboratories involved in this project:
This collaboration is supported by the University of Osnabrück and the MWK (Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur).
The single overarching goal of the SF consortium is to identify the neuronal, cognitive and behavioural principles underlying optimal foraging in rodents and to implement these principles in a real-world foraging artefact or the Synthetic Forager (SF.01). SF.01 constitutes a novel biologically based cognitive technology for autonomous exploration and foraging in real-world man-made indoor and outdoor environments. SF exploits our growing understanding of exploration and foraging behaviour in rodents, advances current theories of the neuronal and behavioural organization of foraging and transfers this understanding towards the construction of novel real-world synthetic cognitive technologies.
The behaviour and neurophysiology of foraging will be studied in rodents behaving in automatically controlled multi-modal environments. The physical features of these environments can be fully controlled in real-time in relation to the behavioural and/or physiological state of the animal using an advanced experimental technology developed by the consortium. The overall integration of the perceptual, cognitive and behavioural control systems of SF will be accomplished using a well established robot based cognitive architecture, called Distributed Adaptive Control (DAC) further informed by the formal analysis of rodent foraging. The perceptual, cognitive and behavioural control systems of SF will be based on statistical analysis and detailed game theoretic models of the behavioural and neurophysiological data. The SF control systems are validated against the behavioural and physiological data. The SF phenotype comprises a high-mobility robotic platform equipped with visual, auditory, olfactory and tactile sensors. The SF will be evaluated in a number of stringent benchmarks ranging from robot equivalents of rodent foraging tasks to simulated de-mining.
Below please find a list of the laboratories involved in this project:
This collaboration is supported by the European Community / Federal Office for Education and Science (Bundesamt für Bildung und Wissenschaft).
In den letzten Jahren ist die Beziehung der statistischen Eigenschaften natürlicher Stimuli zu der sensorischen Verarbeitung in den Mittelpunkt des Interesses gerückt. Viele Eigenschaften der Nervenzellen in frühen sensorischen Arealen können aus dem Blickwinkel der Signalverarbeitung als optimale Repräsentationen natürlicher Stimuli verstanden werden. Diese bilden sich während der Entwicklung durch aktivitätsabhängige Plastizität. Vor Kurzem haben enaktive Theorien der Wahrnehmung vorgeschlagen, dass dieses Schema nicht nur für die sensorische Verarbeitung, sondern auch für den bewussten Wahrnehmungsprozess als solchen gilt: Die Qualität der Wahrnehmung sensorischer Signale wird durch das erworbene Wissen über die systematischen Änderungen der afferenten Signale als Konsequenz eigener Handlungen und Interaktionen mit der Umwelt bestimmt. Dieses Konzept der sensorimotorischen Kontingenzen hat durch Studien sensorimotorischer Substitution experimentelle Unterstützung erfahren.
In einer Pilotstudie haben wir, um einige problematische Aspekte sensorimotorischer Substitution zu vermeiden, ein erweitertes Sensorium als neues experimentelles Paradigma untersucht. Wir konnten zeigen, dass es durch die Einführung neuer sensorimotorischer Kontingenzen möglich ist physiologische Reflexe und die Qualität der Wahrnehmung zu beeinflussen. Dies belegt die Rolle sensorimotorischer Kontingenzen für die bewusste Wahrnehmung.
In diesem Projekt verbessern wir wichtige Aspekte des neuen Paradigmas mit erweitertem Sensorium und führen quantitative Maße der Integration mit den anderen Sinnesmodalitäten und dem Verhalten ein. Wir untersuchen das Substrat der neu erworbenen sensorimotorischen Kontingenzen mit physiologischen Techniken. Erwachsene Versuchspersonen erhalten durch vibrotaktile Stimulation in der Taille Information über ihre Orientierung von einem Kompass. Die Integration dieser Information mit dem Verhalten wird mit einer Navigationsaufgabe in einer großen virtuellen Umgebung untersucht. Mit EEG und fMRI Messungen charakterisieren wir die Lernvorgänge und das physiologische Substrat der Wahrnehmungsänderungen. Die Änderungen der subjektiven Wahrnehmung werden dokumentiert und mit den psychophysischen und physiologischen Maßen korreliert. Zusammenfassend, dieses Projekt bietet die einzigartige Möglichkeit das neuronale Substrat sensorimotorischer Kontingenzen, ihr Einfluss auf das Verhalten und die bewusste Wahrnehmung miteinander in Beziehung zu setzen.
Below please find a list of the laboratories involved in this project:
This collaboration is supported by the DFG.
last update: 28th February 2011